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Schreiben in der Wolke (Teil 1)

Wer heute einen Text erstellen will, kann dies schnell und unkompliziert im Webbrowser tun. Der grosse Vorteil dabei ist, dass Dokumente mit anderen Autoren geteilt werden können. Dieser mehrteilige Artikel gibt einen Einblick in die webbasierte Textverarbeitung von Google: Google Docs.

Bevor ich auf das Thema zu sprechen komme, möchte ich einen kurzen geschichtlichen Abriss der digitalen Textverarbeitung vorlegen. Ich muss hinzufügen: Einen aus persönlicher Sicht!

In den siebziger Jahren war noch von der computergestützten Textverarbeitung die Rede; und manch einer sprach dazumal vom «Textautomaten». Wirklich interessant für die breite Masse wurde das Schreiben am Computer jedoch erst ganz am Ende der siebziger Jahre und dann natürlich in den bunten «80ern», als Homecomputer und Software für jedermann erschwinglich wurden. Einer der Pioniere auf dem Gebiet war MicroPro. Das US-Unternehmen präsentierte 1978 WordStar, eine Textverarbeitung, die so erfolgreich werden sollte, dass sie bis heute, 40 Jahre später, Spuren hinterlassen hat! Aber eigentlich ist das sonderbar, denn WordStar kostete gemäss dem englischen Wikipedia satte 495 Dollar, für das Handbuch mussten noch einmal 40$ hingeblättert werden! Und – gelinde gesagt – ausgesprochen benutzerfreundlich war WordStar mit seinen kryptischen Tastaturkommandos definitiv nicht! Aber das spielte alles keine Rolle, das Programm wurde so populär, dass es in manchen Büros auch heute noch benutzt wird! Angeboten werden WordStar-Tastenkombinationen für Editoren wie Joe’s own Editor oder Emacs. Und dann gibt es noch WordTsar, einen Klon für Linux und Windows! Wie beim berühmten Vorbild ist der Bildschirm zweigeteilt, im oberen Bereich wird eine Hilfe für die aktuell gültigen Tastenkombinationen angezeigt und darunter wird der Text erfasst. Aprops, das Menu lässt sich ausblenden, wer es eingeschaltet liess, galt in manchen Kreisen als Warmduscher! Wer ein Profi sein wollte, musste alle (!) Shortcuts auswendig kennen.

WordTsarSieht aus wie das Vorbild: WordTsar mit dem File/Block Menu

An der Schwelle zu den 80er Jahren tauchte dann der von Apple belächelte IBM PC auf. Er war bereit um einen beispiellosen Siegeszug anzutreten und Apple die Spässe auszutreiben! Mit dem PC kamen die grossen, bürotauglichen Textverarbeitungen: WordPrefect, Word, DisplayWrite und wie sie alle hiessen. Sie wurde als Einzelprogramme verkauft oder – schon damals – mit weiteren «Office Paketen» angeboten. Microsoft beispielsweise schob Multiplan nach, eine umfangreiche Tabellenkalkulation. Das grosse Angebot an Software war ein Grund für den Erfolg des PC’s, der bis heute fortlebt. Ferner der modulare Aufbau, jeder konnte den Computer selber erweitern. Und, was nicht vergessen werden darf, der PC kam genau im richtigen Moment, weil er im Gegensatz zum Homecomputer ein professionelles Umfeld bot und trotzdem günstig war.

BASIC Programm für den C64 (Ausschnitt)

Für uns, die Besitzer eines Homecomputers, waren Programme wie WordStar indes kein Thema, weil weit ausserhalb der Reichweite! Sie waren teuer und wer wollte damals schon einen PC? Spielen und programmieren konnte man mit dem C64 oder dem Sinclair ZX Spectrum deutlich besser – und günstiger! Und wenn dann doch einmal eine Textverarbeitung für eine Schularbeit her musste, dann programmierten wir sie gleich selber! Mein erster Textprogramm bestand aus einigen hundert Zeilen BASIC und 6502-Assemblercode; viel konnte es nicht, aber immerhin: Einfaches editieren, speichern und drucken klappte einigermassen. Und ich war damit voll und ganz zufrieden. Warum Assembler? Weil auf einem 8-Bit Homecomputer mit 0.97Mhz Taktfrequenz ein BASIC Programm einfach zu langsam ist! Also wurden die zeitkritischen Funktionen in Assembler-Routinen gepackt und dann von einem BASIC-Programm mit dem SYS Statement aufgerufen.

Zu dieser Zeit kam auch VizaWrite 64 auf den Markt und verwandelte den Commodore 64 in eine schon fast professionelle Textmaschine. Plötzlich waren Blocksatz, Wortumbruch, Serienbrief und Kettendokument keine Fremdwörter mehr! Natürlich war auch VizaWrite zu Beginn für unser Budget massiv zu teuer, aber man wusste sich halt irgendwie zu helfen und konnte nach einem Besuch bei Gleichgesinnten sagen: «VizaWrite? Habe ich!» Was war so toll an dieser für heutige Verhältnisse minimalistischen Textverarbeitung? Vor allem, dass sie sehr schnell und ressourcenarm arbeitete. VizaWrite war komplett in Assembler programmiert und erlaubte das Erstellen mehrseitiger Dokumente! Der Editor war leicht zu bedienen und bot Blockoperationen. Nicht möglich war weiterhin das Einbinden von Bildern, das sollte ein paar Jahre später mit Printfox und mit geoWrite 64 möglich werden.

So vergingen die Jahre; noch immer stand im Keller ein C64, der langsam aber sicher zu altern begann. Auf dem PC lief mittlerweile Windows und da gehörte ab Windows 95 mit Wordpad eine nette kleine Textverarbeitung dazu. Den Markt der Textverarbeitung hat Microsoft ab den 90er Jahren fast nach belieben dominiert. Eigentlich traf man schon ab ca. 1995 keinen PC mehr an, auf dem nicht Word oder Office installiert waren – ich fand das langweilig! Womit aber schrieb der «kleine Mann», der einfach nur seine Privatkorrespondenz zügig erledigen wollte? Zum Beispiel mit Star Office, das für weniger als 100 Franken zu haben war! Falls Ihnen dieser Name bekannt vorkommt, ist dies kein Wunder. Denn aus Star Office wurde später das freie OpenOffice.org Projekt. Und jetzt stand ein vollständiges Paket mit Text, Tabelle, Präsentation und Zeichnung jedermann kostenlos zur Verfügung. Dies alles geschah im Jahr 2002. Und eigentlich bin ich damit bereits in der Gegenwart angekommen.

Von WordStar bis OpenOffice ist es ein weiter weg. Dennoch haben all diese Programme eines gemeinsam: Sie müssen, wenn sie kostenpflichtig sind, zurst erworben werden. Es folgt ein Installationsprozess auf dem PC, erst dann kann die Software genutzt werden. Und alle Versionen sind dateizentriert, jedes Dokument, jede Tabelle und jede Vorlage wird als Datei gespeichert. Um ein Chaos zu vermeiden, werden Verzeichnisse angelegt, in denen die Dokumente nach Themen geordnet abgelegt werden. Für die Sicherung dieser Daten ist der Anwender selber verantwortlich.

Im zweiten Teil dieser Serie werde ich eine Textverarbeitung vorstellen, die ein anderes Paradigma verwendet, da sie im Webbrowser ausgeführt wird, das spart die Installation und das oft mühsame «upgraden». Texte werden in der Cloud gespeichert, so dass im Mittelpunlkt nicht mehr die Datei steht, sondern der lesende und schreibende Zugriff, der mit anderen Anwendern geteilt werden kann.

Bessere Photos dank künstlicher Intelligenz

Photolemur

Photolemur Startseite

Künstliche Intelligenz (kurz KI) ist im Moment in aller Munde. Längst hat die Technologie die Software-Laboratorien der Universitäten verlassen und ist mittlerweile in den verschiedensten Programmen zu finden. Einer der Vorreiter auf diesem Gebiet ist Google. Der Suchmaschinengigant sieht in der KI ein enormes Potential für die nächste Zukunft und investiert dementsprechend. Ergebnisse dieser Anstrengungen können bereits jetzt ausprobiert werden, etwa in der Google App auf dem Android Smartphone. Diese kann anhand unserer Gewohnheiten nicht nur herausfinden, welche Themen wir interessant finden. Die App macht mittels KI auch Vorschläge, die zusätzlich das eigene Interesse wecken könnten. Und der Fotodienst ist in der Lage, herauszufinden, was auf einem Photo zu sehen ist. Wer nach «Katze» sucht findet Katzenfotos selbst dann, wenn keine Schlagworte vergeben worden sind.

Ein anderes Unternehmen, das auf KI setzt, ist Photolemur. Die Softwareschmiede hat ein gleichnamiges Bildbearbeitungsprogramm entwickelt, das Photos mit künstlicher Intelligenz verbessern kann. Das klingt jetzt eher etwas unspektakular, es gibt ja bereits zahlreiche gute Bildbearbeitungsprogramme, die verblüffende Ergebnisse liefern! Aber Photolemur funktioniert eben ganz anders. Das Programm hat keine einzige Bildbearbeitungsfunktion, oder Filter oder Werkzeuge! Alles, was der Benutzer zu tun hat, ist ein Photo importieren, Photolemur erledigt dann den Rest und zeigt das Ergebnis an. Gleichzeitig lernt das Programm anhand der Benutzerreaktion (speichern oder löschen) dazu.

Photolemur in AktionPhotolemur in Aktion

Seine Stärken zeigt Photolemur eindeutig bei Landschaftsaufnahmen: Plötzlich ist der Himmel leuchtend blau, die Wolken wirken plastisch und das Grün der Wiesen und Wälder wird satt und lebendig. Der Hersteller der Software zeigt auf der Homepage einige atemberaubende Beispiele – und übertreibt dabei nicht, denn jeder kann die Beispielbilder herunterladen und selber testen. Photolemur kann sogar eindeutige Bildfehler korrigieren, einen schiefen Horizont beispielsweise, der begradigt wird. Nicht ganz so überzeugende Ergebnisse liefert der Kandidat indes bei Portraits, hier übertreibt das Programm manchmal und «zaubert» einen veritablen Sonnenbrand auf das Gesicht! Wie so oft hilft hier nur eines: Ausprobieren! Das Programm lädt ja auch dazu ein, weil es erstaunlich flink ist und mehrere Bilder gleichzeitig verwalten kann.

Wer das Programm kostenlos ausprobieren will, sollte darauf achten, dass auf der Festplatte genug Platz zur Verfügung steht, denn Photolemur ist in jeder Beziehung speicherhungrig! Benötigt werden mindestens 300 Megabyte auf der Platte und auch der Arbeitsspeicher sollte grosszügig bemessen sein (aber das sollte er ja immer bei Windows 10…)

15 Jahre @SolNet

Sagt Ihnen der Name «Edlin» etwas? Wenn nicht, dann haben Sie vermutlich die Zeit von MS-DOS nicht mehr erlebt. Denn edlin (Edit Line) war war ein Texteditor, der zum Standard Lieferumfang gehörte. Allerdings müssen wir den Begriff «Texteditor» an dieser Stelle stark relativieren, denn edlin war nicht das, was wir heute als Texteditor verstehen. Edlin war ein Zeileneditor, dazu noch ein sehr simpler. Das bedeutete in der Praxis, dass immer nur eine Zeile bearbeitet werden konnte. Hier ein kleines Beispiel: Nach dem laden einer Datei mit edlin autoexec.bat konnte der Dateiinhalt mit dem Kommando l angezeigt werden. Um den Inhalt einer Zeile zu ändern musste einfach die Zeilennummer eingegeben werden, dann konnte der Inhalt dieser Zeile neu (!) eingetippt werden. Falls Ihnen dies nun wenig komfortabel erscheint, liegen Sie damit vollkommen richtig. Denn wenn mit edlin grössere Dateien bearbeitet werden mussten, verkam dies zu einer echten Plage! Edlin wurde ja auch nicht verwendet, weil er besonders gut war sondern einfach deshalb, weil er auf jedem MS-DOS System anzutreffen war.

Alt, aber gut!
Warum ich dies hier erzähle? Auch auf UNIX und Linux Systemen gibt es einen Editor, der so gut wie immer mitgeliefert wird. Allerdings ist er wesentlich mächtiger als Edlin, obwohl er rund vier Jahre mehr auf dem Buckel hat. Die Rede ist natürlich von vi, was eine Abkürzung für visual ist. Der Name ist Programm, denn vi kann – ganz im Gegensatz zu Edlin den ganzen Bildschirm nutzen, um einen Textdatei zu bearbeiten: Nach dem Laden einer Datei kann der Cursor frei von Zeile zu Zeile und von Spalte zu Spalte bewegt werden. Soll dann etwas eingefügt werden, wird einfach i (Insert) eingegeben. d steht für Löschen, a für Append, y (Yank) für Kopieren, usw. Wer einen modernen Editor gewohnt ist, wird darüber möglicherweise die Nase rümpfen, aber eigentlich zu Unrecht. Denn wer die vi-Kommandos gut beherrscht, kann mit atemberaubendem Tempo auch grosse Textdateien durchsuchen und verändern. Ich kann dies gerne bestätigen, denn ich nutze den kleinen Editor aus dem Jahr 1976 täglich und hatte nie Probleme damit. Ganz im Gegenteil: Schon sehr früh hatte vi eine Sicherungsfunktion, die den Inhalt einer Datei speichert, falls vi unerwartet beendet wird. In manchen modernen Editoren sucht man so ein «Feature» vergeblich!

VI Powered

Im Internet immer noch anzutreffen: Das «VI Powered» Logo

Wem vi doch zu spartanisch wird, kann auf den «grossen Bruder» vim (VI Improved) umsteigen. Dieser bringt nicht nur eine Myriade an neuen Funktionen mit, er steht auch als Installationspaket für die meisten UNIX und Linux Systeme zur Verfügung. Was ich an vim besonders schätze ist das Syntax Highlighting, mit dem die einzelnen Elemente einer Perl- oder HTML-Datei farblich hervorgehoben werden.

«Wie wird das Wetter?»
vi ist zugleich ein fast einzigartiger Garant für Stabilität, der beliebte Editor hat sich in 40 Jahren kaum verändert. In der IT ist dies eigentlich eine Ungeheuerlichkeit! Den diese Branche lebt von der schnellen Veränderung. Das beste Beispiel dafür sind Consumer Produkte wie das Smartphone, von dem jeder Hersteller jährlich pro Modell mindestens eine neuen Version präsentiert. Mit dem Ergebnis, dass ein zwei Jahre altes Samsung Galaxy oder IPhone veraltet ist! Also muss das neuste Modell her! Beim Tablet gilt dies nicht, denn das Tablet ist nicht im gleichen Umfang eine Prestigeangelegenheit wie das Smartphone, das überall vorgezeigt wird. Dementsprechend stagniert der Tablet Markt; es genügt, alle paar Jahre ein neues zu kaufen – wenn überhaupt. Um die Kassen der IT Giganten zu füllen, braucht es deshalb neue Produkte. Die Smartwatch zum Beispiel, von der viele nicht recht wissen, was sie davon halten sollen. An der CES 2018 wurden nun neue «Gadgets» präsentiert, die mit Sicherheit den Massenmarkt erobern werden. Gemeint sind die «smarten Lautsprecher» die gesprochene Kommandos erkennen können. Die zurzeit beliebtesten sind Amazon Echo und Google Home. Auch bei mir steht ein Google Home auf dem Schreibtisch und teilt mir freundlich die Prognose mit, wenn ich nach dem Wetter frage. Auch dann, wenn ich nicht «Bitte» sage…

Homo Deus
Was bringt uns die Zukunft? Ein Wissenschaftler, der Antworten auf diese Frage sucht, ist Yuval Noah Harari. Sein neues Buch, «Homo Deus», stellt verblüffende und überraschende Theorien zu diesem auf. Was zum Beispiel passiert, wenn Menschen in nicht allzu ferner Zukunft dank der Medizin 150 Jahre alt werden. Es wird nicht mehr genügen, eine Ausbildung zu machen, auch im Alter von 100 Jahren wird der Mensch noch zur Weiterbildungen bereit sein müssen! Wenn es der Menschheit gelingt, Wohlstand für die ganze Erdbevölkerung zu schaffen, ohne dass dafür alle arbeiten müssen, was tun dann die Unbeschäftigten? Harari warnt hier vor einer Mehrklassengesellschaft. Und er macht auch vor der folgenden populären Frage nicht Halt, ohne sie indes zu beantworten: Was passiert, wenn Menschen dereinst Maschinen und Computer bauen, die intelligenter als Menschen sind?

Wohin sind all die Jahre?
Moment, eigentlich sollte ich hier ja etwas über die vergangenen Jahre schreiben. Wenn man 1.5 Jahrzehnte am gleichen Arbeitsplatz bleibt, dann ist man entweder einigermassen gut oder man hat Glück gehabt! Ich weiss nicht, was auf mich zutrifft. Und wenn man solange in einer Firma bleibt, dann hat dies seine guten Seiten, aber auch einige Nachteile. Natürlich kennt man das Unternehmen nach so vielen Jahren in- und auswendig, ist vertraut mit den Prozessen und der Technik, die dahinter steckt, sah Kollegen kommen und gehen, man hat den Weg zur Arbeit unzählige Male zurück gelegt und kann kann sich möglicherweise gut vorstellen, was die kommenden Jahre bringen werden. Ein Problem an der Sache ist, dass man dann in einen Trott verfällt, in Sinne von «das haben wir doch immer schon so gemacht». Und dass man verhängnisvollerweise vergisst, was das für ein toller und wertvoller Job doch eigentlich ist, den man da hat. Denn eines ist sicher: Der Job birgt nach 15 Jahren nicht weniger Herausforderungen und Chancen, denn diese sind da, wir sehen sie einfach nicht mehr.

Aufgaben verwalten mit Any.Do

Zur Verwaltung anstehender und zu erledigender Aufgaben genügt schon ein einfaches Blatt Papier und ein Bleistift. Es kann aber auch ein digitaler Aufgabenplaner verwendet werden. Der bietet viele praktische Zusatzfunktionen und Automatismen.

Wir benötigen sie vor allem dann, wenn wichtige Ereignisse bevorstehen: Eine Geburtstagsfeier, Weihnachten oder ein anderes Ereignis zu dem alles mögliche geplant werden muss. So ist eben das Leben, es lässt sich nicht immer planen, aber wer einen Plan hat, ist im Vorteil. Wie reagieren wir auf Unvorhergesehenes? Etwas, das plötzlich alle schön gefügten Pläne auf den Kopf zu stellen droht? Im Vorteil sind die Menschen, die in so einer Situation flexibel sind und zu improvisieren verstehen – aber den Plan dabei trotzdem nicht vergessen. Wie es schon Epiktet sagte: Wenn du auf einer Schriffsreise bist und das Schiff in einem Hafen einen Zwischenhalt macht, dann geh ruhig von Bord und sieh dich etwas um, vielleicht findest Du am Strand eine schöne Muschel. Aber, vergiss nicht rechtzeitig wieder zurück auf das Schiff zu gehen. Denn die Reise geht weiter.

Durchstreichen macht Spass!
Doch nun zum Thema. Gemeint sind natürlich die Merkzettel oder «Todo» Listen, wie wir sie auch gerne nennen. Auf sie notieren wir alles, was wir vor dem geplanten Ereignis noch zu tun haben. Oder auch im ganz normalen Alltag! Geeignet ist dazu ein einfaches Blatt Papier. Oder – besser – ein Notizbuch. Denn Notizblätter haben die unangenehme Eigenschaft, im alles entscheidenden Moment zu verschwinden! Einkäufe machen, etwas abholen, Briefe schreiben, usw. All das wird aufnotiert und, sobald erledigt, durchgestrichen. Gerade das Durchstreichen vermittelt ein gutes Gefühl – schon wieder ist etwas erledigt!

An dieser Stelle muss auch ein wichtiger Aspekt der Aufgabenliste erwähnt werden: Sie funktioniert nur dann, wenn wir diszipliniert damit umgehen. Es muss alles eingetragen werden, was zu zu tun ist, sonst nützt die Liste nichts! Dasselbe gilt übrigens auch für die Agenda.

Notieren, teilen, terminieren
Wer es gerne digital hat, kann auch eines der zahlreichen Programme (auch Apps «Apps») verwenden, die sich dazu sehr gut eignen. Die meisten sind sogar kostenlos nutzbar und bieten zahlreiche Zusatzfunktionen. So können Einträge auf der Liste mit Notizen ergänzt oder auf einen bestimmten Zeitpunkt terminiert werden. Oder sie lassen sich mit anderen Personen teilen. Willkommen in der Welt der sozialen Netze.

Am Markt gibt es zahlreiche Anbieter für Aufgabenplaner. In bezug auf den Funktionsumfang sind sie sich sehr ähnlich, nur bei der Präsentation der Daten und bei der Bedienung gibt es teils gravierende Unterschiede. Einige bieten Ihre App für verschiedene Betriebssysteme (Android, iOS, browserbasiert) und manche sehen die Todo-App lediglich als Teil eines umfangreichen Planungssystems. Für mich war es von Anfang wichtig, dass das Programm einen möglichst einfachen und intuitiven Aufbau hat und sehr leicht bedient werden kann. Denn wenn es kompliziert und langsam ist, hat man irgendwann den «Verleider» und verlässt sich lieber wieder auf das Notizbuch. Ferner war es mir wichtig, dass ich den Planer auf dem Smartphone und auf dem PC in gleicher Weise nutzen kann. Ich habe mich deshalb für Any.Do entschieden. Dieser Aufgabenplaner besticht durch sein übersichtliches Konzept, bei dem stets die Information im Vordergrund steht. Ausserdem können mit Any.Do Aufgaben strukturiert und in verschiedenen Listen abgelegt werden, schon nach wenigen Wochen erkennt man, wie wichtig dies ist!

Any.Do im WebbrowserAny.Do im Webbrowser

Spartanisches Layout
Any.Do gibt es für Android, iOS und als Webbrowser Anwendung resp. Erweiterung. Das gut daran ist, dass Any.Do immer das gleiche, typische Aussehen hat, das Layout ist spartanisch gehalten, neben den Aufgabenlisten werden stets nur die wichtigsten Bedienelemente angezeigt. Damit wird das angenehme Gefühl vermittelt, dass es zwischen Mensch und Information gar kein Programm gibt!

Listen schaffen Ordnung
Damit es losgehen kann, muss zuerst ein Any.Do Konto erstellt werden, alternativ kann auch mit einem Google oder Facebook Konto eingeloggt werden. Anschliessend zeigt Any.Do sofort eine Übersicht der Listen an: Geschäftlich, Privat, Einkaufen, Bücher die ich lesen möchte, usw. Wer will, kann nun als erstes neue Listen erstellen oder diejenigen löschen, die ihm nicht zusagen. Ich habe für mich einige Projektlisten erstellt und einen «Sandkasten», in dem ich Any.Do ausprobieren kann! Das Eintragen von Aufgaben geht mit Any.Do sehr einfach: Zuerst eine Liste auswählen, dann das Plus-Symbol klicken, den Text eingeben – fertig. In vielen Fällen kann die Listenwahl auch entfallen. Any.Do speichert die Aufgaben nun in einer zentralen Datenbank, womit sie auf allen Geräten, auf denen man sich mit demselben Konto anmeldet, angezeigt wird. Eine prima Sache!

Any.Do Aufgabe

Details einer Aufgabe

Das wichtigste zuerst
Wars das schon? Nein, denn nun kann man sich Gedanken über die Priorität machen: Any.Do hat dazu ein sehr simples, aber wirkungsvolles Konzept entwickelt. Jede Aufgabe kann für Heute, Morgen, Später (in zwei bis drei Tagen) oder Irgendwann terminiert werden. Any.Do zeigt dann jeweils am Morgen eine freundliche Erinnerung mit den Aufgaben des laufenden Tages an. Wer es genauer haben will, kann eine Aufgabe minutengenau festsetzen, für den der berühmten Blumenstrauss beispielsweise, der zu einem bestimmten Zeitpunkt abgeholt werden will. Mit Any.Do kann dass Datum und die Zeit einer Aufgabe bestimmt werden, worauf das Programm rechtzeitig daran erinnert, das Abholen ja nicht zu vergessen!

Erinnerung im Supermarkt
Any.Do bietet bezüglich der Erinnerungen auch eine standortbezogene Option auf dem Handy, was sich gerade beim Einkaufen als sehr praktisch erweist: Ein zu beschaffender Artikel wird mit der Adresse des Supermarktes versehen, wo er zu haben ist. Sobald man dort ankommt, zeigt Any.Do abermals eine Erinnerung: Schnürsenkel nicht vergessen! Wie funktioniert das? Ganz einfach, Any.Do kann den aktuellen Standort ermitteln, wenn die GPS Antenne des Handy aktiv ist und mit Hilfe des Google Kartendienstes auch die Adresse dieses Standortes abfragen. Ist es eine COOP Filiale? Gut, dann los.

Workflow für kleine Gruppen
Was kann Any.Do noch? Eine wichtige Funktion, wie ich meine, sind die Notizen, die zu jeder Aufgabe eingetragen werden können. Gerade bei Aufgaben, die länger dauern, ist dies sinnvoll. So habe ich, als ich mein Chromebook zur Reparatur einsandte, alle Infos wie die Seriennummer oder die Ticket ID in einer Aufgabe «Reparatur» notiert. So kann ich mit Any.Do jederzeit und bequem den Status der Reparatur abfragen.
Weiter offeriert Any.Do einfache Workflow-Funktionen und unterstützt damit Projekt- und Teamarbeit. Aufgaben können mit anderen Benutzern geteilt werden, so dass auch diese Zugriff haben. Sie können Notizen einsehen und haben die Möglichkeit, einer Aufgabe Dokumente jeder Art anzuhängen. Damit können sehr einfach und schnell Dokumente innerhalb einer Arbeitsgruppe geteilt werden.

Vergesse ich nun nichts mehr? Nein, denn dafür gibt es nie eine Garantie, auch nicht mit Any.Do. Aber Any.Do erleichtert das Verwalten und organisieren der anstehenden Aufgaben auf eine sehr praktische und angenehme Weise. Denn wenn ich mein Gedächtnis nicht mit dem Merken von von anstehenden Aufgaben belasten muss, bich ich freier für anderes. Das ist ein sehr wichtiger Aspekt des Zeitplaners.

14 Jahre @SolNet

Sicherheit im Netz ist zu einem Dauerthema geworden. Wie können Server und wichtige Infrastrukturen, aber auch der persönliche PC zuhause besser geschützt werden? Ein wichtiger Aspekt ist gewiss der, das Thema Sicherheit nie aus den Augen zu verlieren. Sich also regelmässig zu fragen, ob alles getan wurde, um Sicherheit zu gewährleisten. Und jede Veränderung sicherheitstechnisch zu überdenken.

Im Bereich Webserver hat es im vergangenen Jahr einige Verbesserungen in diesem Bereich gegeben. Neben sicherem FTP (SFTP) bieten wir auch Webserver Zertifikate an, die einen Zugriff mit HTTPS ermöglichen. Damit ist es Dritten, die Zugriff auf die Übertragung haben, das Mitlesen nicht mehr möglich. Das Ausspähen von Passwörtern oder anderen schützenswerten Daten ist damit unterbunden. Aber, was genau so wichtig ist: Auch das Verändern der Übertragung ist nicht mehr möglich. Diese Dienstleistung bieten wir kostenlos mit Hilfe des Zertifikatdienstes «Let’s Encrypt» an.

Heute sollte jeder Besitzer einer Webseite die verschlüsselte Übertragung unterstützen. Sanften Druck machen seit kurzem die Browser Hersteller. Bereits jetzt zeigen Firefox und Chrome Warnungen an, wenn unverschlüsselte Seiten nach E-Mail Adressen oder Passwörtern fragen. In nächster Zukunft werden diese Warnungen noch prominenter angezeigt werden. Und irgendwann werden Seiten ohne HTTPS, die Formulardaten anfordern, ganz gesperrt sein.
Was bei E-Mail recht ist, sollte bei Webseiten billig sein. Wir scannen jetzt alle Webseiten nach Schadsoftware und informieren die Kunden, wenn wir etwas entdecken. In den vergangenen Monaten haben wiederholt «Spambots» Probleme gemacht. Das sind Scripts, die auf einer Webseite durch Schwachstellen eingeschleust werden und dann den Webserver missbrauchen, um SPAM zu versenden. Damit ist nun Schluss!

Eine Software hat mich 2016 viel beschäftigt, es ist ein genialer und multifunktionaler Proxy: HAProxy. Man kann damit verschiedene Protokolle nicht nur umleiten, sondern auch analysieren und verändern. Bei einem HTTP Request beispielsweise ist es möglich, neue Felder im HEAD-Bereich einzufügen oder bestehende zu verändern. HAProxy kann umleiten verteilen und – wichtig für die Sicherheit – abstrahieren. So können beispielsweise Mailserver hinter den Proxy gestellt werden um diese besser zu schützen.

Das Internet ist mittlerweile omnipräsent, ich bemerke das besonders dann, wenn ich am Morgen auf dem Arbeitsweg in den Zug einsteige. Die Fahrgäste sind mehrheitlich mit ihrem Smartphone beschäftigt. Es ist erstaunlich, wie sich dieses Bild in den vergangenen zehn Jahren verändert hat (das erste IPhone wurde 2007 präsentiert). Als ich um diese Zeit zu pendeln begann, waren Bücher ein beliebter Zeitvertreib beim Reisen. Gut, auch mit dem Smartphone lässt sich sehr bequem ein Tolkien oder Follett lesen.

Smartphones sind schneller, besser und vielseitiger geworden. Nur das Grundprinzip ist dasselbe geblieben: Alle Interaktionen finden auf einem kapazitiven Bildschirm statt. Wird sich das ändern? Ja, es wird. Displays, deren Grösse angepasst werden kann, dürften schon dieses Jahr marktreif werden. Und was passiert dann? Dann wird der «Screen» das Blickfeld noch mehr vereinnahmen… Und dann, da bin ich als Softwareentwickler sicher, werden Gesten selbst dann erkannt, wenn sie nicht direkt auf dem Display stattfinden. Wenn Sie also auf der Strasse auf jemanden aufmerksam werden, der eine Pantomime aufzuführen scheint, dann seien Sie unbesorgt, er liest nur seine E-Mails!

Etwas mehr Sicherheit

Ab sofort kann dieser Blog mit einer gesicherten Verbindung aufgerufen werden. Die Kommunikation zwischen dem Browser und dem Server wird dann mit mit dem Public/Private Key Verfahren verschlüsselt. Es ist somit niemandem mehr möglich, den Inhalt der Seiten zwischen den beiden Endpunkten mitzulesen. Verwendet wird dazu ein Zertifikat von Let’s Encrypt, einer Initiative mit dem Ziel, alle Webseiten im Internet zu chiffrieren!

Warum verschlüsseln? Die Gründe sind vielfältig. Ganz allgemein gilt, dass niemand wissen muss, welche Seiten Sie abrufen – selbst wenn sie so harmlos sind wie gerade diese hier :-) Und dann gibt es Formulare, auf denen persönliche Daten oder gar Passwörter übermitteln werden. Spätestens hier wird die Vorsichtsmassnahme verständlich. Zudem wird nicht nur die Seite selbst, sondern auch der sogenannte HTTP Header kodiert, dieser kann einiges über den Benutzer verraten, etwa über die verwendeten Browser Cookies.

Unterwegs mit Google

Hin und wieder bin ich für eine kleine Regionalzeitung unterwegs um Artikel zu schreiben. Ab und zu gehört zur Illustration auch ein Foto dazu. Dabei fallen einige und vor allem ganz unterschiedliche Daten an: Termine, Notizen, Adressen, vor allem aber Texte und Bilder. Wichtig dabei ist, dass alle diese Informationen verlustfrei gespeichert werden. Denn wenn ein Text verloren geht, kann unter Umständen der Abgabetermin nicht eingehalten werden. Ferner ist es wichtig, dass die Informationen in einer Cloud gespeichert werden, so dass ich jederzeit und mit verschiedenen Geräten darauf zugreifen kann. Ich habe mich entschieden, mit den Diensten von Google zu arbeiten. Diese bieten alles, was ich benötige. Zudem schätze ich den Offline Modus, den einige Anwendungen bieten. So kann ein Text auf dem Notebook auch ohne Internetverbindung erfasst werden. Sobald das Gerät eine Verbindung hat, werden alle Änderungen automatisch synchronisiert.

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Google Maps zeigt Termine an

Routenplanung mit dem Terminkalender
Meist beginnt die Arbeit mit einem Termin. Der wird natürlich sofort im Google Calendar eingetragen. Falls es eine Adresse gibt, sollte diese nun vollständig im Ortsfeld erfasst werden. Denn dann wird der Termin auch in Google Maps angezeigt. Um die Navigation zu starten, genügt dann ein einfaches Antippen! Eine feine Sache bei den Terminen sind ferner die Terminerinnerungen. Ich trage mindestens eine ein und zwar schon für den Vortag. Dann dann bekomme ich auf dem Smartphone und auf dem Desktop die Erinnerung rechtzeitig angezeigt – das macht das Vergessen um einiges schwieriger!

Digitale Erinnerung
Und dann geht es los: Diesmal an eine Braunviehschau im Emmental – meiner lieben Heimat. Kaum angekommen, bieten sich auch die ersten Fotosujets an. Ein Züchter etwa, der stolz eine seiner prämierten Kühe zeigt. Ein Druck auf den Auslöser und dann kommt auch schon die Frage, «Darf ich dieses Foto haben?» «Sicher, geben Sie mir einfach Ihre E-Mail Adresse!» Damit ich das nicht vergesse, erstelle ich kurz auf dem Handy eine Erinnerung. Das geht mit dem Kalender, mit Google Inbox oder ganz einfach mit einem Sprachkommando: «Ok, Google: remind me to send Photo to …»

Erinnerungen sind eine «gäbige» (praktische) Sache, sie können mit verschiedenen Google Anwendungen erstellt werden (Kalender, Inbox, Now, Notizen) und lassen sich auf vielfältige Weise abrufen. Und sie können mit einer Zeit oder einem Ort verbunden werden. Einkaufszettel verbinde ich z.B. mit der Adresse eines Supermarktes. Sobald ich dort angekommen bin, wird die Erinnerung angezeigt: «Batterien, Papiernastücher und – ganz wichtig – Katzenfutter keinesfalls vergessen!»

Überleben im Funkloch
So, das Abenteuer kann weitergehen. Während die Rinder und Kühe von den Juroren bewertet werden, mache ich ein paar Gespräche mit den Züchtern. Am liebsten verwende ich dabei den guten alten Notizblock. Am besten ein Moleskine, weil das doppelt gebunden und deshalb faktisch unzerstörbar ist. Wenn ich einen Moment Zeit habe, gehen die Notizen sofort in den Computer. Das klappt auch dann wenn das Chromebook kein Netz hat. Texte können problemlos im Offline-Modus erfasst werden. Ich weiss, das haut jetzt niemandem vom Hocker, das konnte schon der Commodore 64 mit VizaWrite. Das schöne an der Sache ist indes, dass alle Texte automatisch synchronisiert werden, sobald das Gerät wieder online ist.

«Offline gibt’s doch gar nicht mehr», wenden Sie jetzt ein? Oh doch, hier in den Emmentaler Högern und Krächen gibt es sie noch, die vom Internet unberührten Gebiete!

Apropos Chromebook: Das sind die schnellsten, sichersten und zuverlässigsten Notebooks, die ich kenne. Sie sind nahezu wartungsfrei und funktionieren sofort, sobald man sie aufklappt! Ein Chromebook startet in wenigen Sekunden und der Akku hält rund 10 Stunden. Ideal für jemanden, der unterwegs Texte tippen muss. Siehe auch: Das Chromebook Prinzip.

bearbeitungsverlauf
Google Docs mit Überarbeitungsverlauf

Wenn ich alle Fotos und Notizen gesammelt habe, gibt es meist noch einen gemütlichen zweiten Teil. Bei der Viehschau ist das, der Leser wird es erraten, ein währschafter Imbiss in der Festwirtschaft, natürlich mit Rindfleisch!

Worte zählen

Welchen Umfang hat der Text?

Versionsverwaltung inklusive
Zuhause angekommen wird der Text fertig redigiert. Da er vom Chromebook in der Cloud gespeichert wurde, entfällt das lästige Umkopieren. Google Docs hat übrigens eine geniale Versionsverwaltung. Der gesamte Überbeitungsverlauf eines Textes kann angezeigt und ältere Fassungen können wiederhergestellt werden. Ich bin also bestens gewappnet gegen Sätze wie «Könnten wir die Fassung vom letzten Freitag noch einmal haben?» Eine weitere Funktion, die ich viel nutze heisst: Worte zählen. Damit weiss ich genau, wieviel Platz noch bleibt.

Ist der Text endlich fertig, geht er per Mail-Anhang an die Redaktion. Google Docs bietet auch hier eine nette Funktion, die dies erleichtert: Als E-Mail Anhang senden. Dann noch kurz das Spesenblatt nachführen, sowohl die Zeichenzahl als auch die gefahrenen Kilometer verraten mir Docs und Maps. Damit ist die Arbeit erledigt – bis das Telefon klingelt und der nächste Auftrag wartet…

Moment, ich habe die Fotos vergessen. Die gehen natürlich auch in die Cloud, in die Photos-Anwendung von Google, um genau zu sein. Warum gerade hier? Weil Google sehr spendabel ist, Fotos in hoher Qualität können in unlimitierter (!) Zahl hochgeladen werden. Praktisch ist übrigens auch der eingebaute Foto-Editor, der grundlegende Korrekturen erlaubt: Zuschneiden, Geradestellen, Helligkeit und Kontrast nachbessern. Photoshop-Profis werden jetzt gähnen, das ist mir bewusst. Wenn etwas umfangreichere Anpassungen erforderlich sind, greife ich auf Polarr zurück. Da gibt überaus hilfreiche Tools wie Schatten aufhellen oder das Kurven-Werkzeug, mit dem Farbstiche eliminiert werden.

Das fertige Bild kann auf direktem Weg versandt werden. Einfach die Share Funktion wählen und dann per Mail senden – tschüss!

Geräte, die ich verwende: Chromebook Acer 11, HTC One M8, Canon EOS 60D mit 17-55 f/2.8 Objektiv.

13 Jahre @SolNet

Wer kennt Notepad? Das ist der nette kleine Editor, der zum Lieferumfang von Windows gehört, schon seit Jahren! Und obwohl seine Fähigkeiten äusserst bescheiden sind, wird er geschätzt, wenn es darum geht, kleinere Textdateien zu verändern. Mit Betonung auf «kleinere». Für riesige ASCII-Dateien ist Notepad nicht geeignet. Notepad war es auch, der in den frühen 90er Jahren zum Erstellen von Webseiten gerne genutzt wurde, bis zu Dreamweaver, Frontpage & Co. war es noch ein weiter Weg!

1995 waren HTML und ein Texteditor die wichtigsten Werkzeuge des Entwicklers, noch heute gibt es Seiten zu entdecken, die mittels Button stolz verkünden: «Powered by VI». CSS, Javascript und anderen Technologien waren gerade dabei, sich Schritt für Schritt zu etablieren. Um Seiten aufzupeppen boten sich «Grafikbaukästen» an, die zum Albtraum jedes einigermassen seriös arbeitenden Grafikers wurden. So tummelten sich auf den «Homepages» der 90er Jahre knallbunte Icons, Bars, riesige Buttons und animierte Grafiken ‒ und manchmal auch Java Applets. Es war ein wildes und buntes Durcheinander! Und dass es hinten und vorne nicht zusammenpasste, interessierte kaum. Wer wissen möchte, wie manche Seite aussah, kann sich mit dem «Geocities-izer» eine beliebige Seite umgestalten lassen. Doch das soll jetzt nicht heissen, dass alles so aussah! Viele Seiten der Zeit sahen phantastisch aus und waren das Ergebnis intensiver gestalterischer Vorarbeit.

Kommen wir zurück in die Gegenwart. Und damit in die Zeit, in der den animierten GIF’s und Applets endgültig der Garaus gemacht wird! Es sind andere Qualitäten, die wichtig geworden sind. Allen voran die «Responsivity». Mit anderen Worten: Webseiten, die auch auf mobilen Geräten, also Tablets, Smartphones und Netbooks korrekt und gut leserlich angezeigt werden. Warum ist das so? Weil heute rund 30% aller Benutzer das Web vorwiegend mit mobilen Geräten nutzen, Tendenz stark steigend. Im Gegenzug stagniert die Anzahl der Menschen, die per PC auf das Web zugreift. Vor allem in der Geschäftswelt gilt deshalb: wer ernst genommen werden will, optimiert seine Präsenz auf mobile Geräte.

Aber wie macht man das? Wie so oft gilt auch hier: Viele Wege führen nach Rom. Es gibt CMS mit Templates, die dem Designer wenigstens einen Teil der Arbeit abnehmen. Und es gibt ‒ jetzt wird es spannend ‒ Frameworks wie Bootstrap oder MDL (Google’s Material Design Lite). Diese bieten HTML Elemente, die mit CSS und Javascript responsive werden. Wird beispielsweise eine Navigation erstellt, passt sich diese dynamisch der Grösse des Bildschirmes an: Auf dem Desktop werden alle Menupunkte angezeigt. Auf dem Smartphone erscheint die Auswahl per Popup Menu. Ähnliches gilt für die Inhalte, die per Grid arrangiert werden können. Toll an diesen Frameworks ist zudem, dass die Seite nicht mehrfach erstellt werden muss.

Apropos, Google’s Analyse für die Websuche straft Webseiten, die nicht responsive sind, erbarmungslos ab! Diese erhalten ein schlechteres Rating als Seiten, die sich der Displaygrösse anpassen.

Und jetzt, zum Schluss, komme ich zu unserem eigenen Webauftritt. Dieser ist mittlerweile ebenfalls 13 (!) Jahre alt, entstand also gerade in den Moment, als ich zu SolNet kam. Mit anderen Worten: die Seite sieht auf einem Smartphone nicht wirklich gut aus! Wir wissen das ‒ und geloben Besserung!

Bald kein Google Now mehr auf dem Desktop?

Die Integration von Google Now für Chrome auf dem Desktop ist möglicherweise nur ein Gastspiel. Die für Google Now erforderlichen Komponenten werden im Chrome Browser ab Version 47 wieder entfernt. Dies ist einem Beitrag auf dem Chrome Bugtracker zu entnehmen.

Google Now Desktop

Google Now auf dem Desktop

Zurecht ist Google Now, auch kurz «GNow» genannt, der beliebteste Personal Assistent. GNow hilft nicht nur beim Erinnern an Termine oder Aufgaben, es kennt auch die Fahrzeit für den Heimweg, die Details zu einem gebuchten Flug, das aktuelle Wetter am Ferienort und vieles mehr. Das System merkt sich die Gewohnheiten und Vorlieben des Benutzers und macht rechtzeitig Vorschläge, noch bevor danach gesucht werden muss. Zu Beginn war GNow nur für Android Smartphones ab Version 4 verfügbar. Dann veröffentlichte der Suchmaschinenprimus eine Fassung für Apple’s iOS und vor etwa einem Jahr auch eine abgespeckte Version für die Windows- und Mac-Versionen des Chrome Browsers. Die Popularität für die Chrome-Version hielt sich indes in Grenzen. Die Implementation war einfach zu eingeschränkt und fehlerhaft. Viele Linux Benutzer suchen bis heute vergeblich nach dem Glocken-Symbol in der Taskleiste. Schuld daran ist ein Fehler, der die Anzeige auf einigen Fenstermanagern verunmöglicht. Die Details dieses Fehlers sind in einem Rapport auf dem Chrome Bugtracker zusammengefasst.

«Sonnenuntergang in M47»
Und genau in diesem Bericht erschien vor kurzem eine Meldung, die aufhorchen lässt. Ein Entwickler schreibt, dass dieser Fehler nicht korrigiert wird. Grund dafür sei der Entscheid, das sogenannte Notification Center aus allen Chrome-Versionen (Windows, Mac, Linx) zu entfernen. Ebenfalls entfernt werden soll das Subsystem, das GNow Benachrichtigungen vom Server liest und in Echtzeit auf dem Desktop anzeigt. Zwei Gründe werden angegeben: Einerseits soll damit die Codebasis von Chrome verkleinert werden. Und andererseits sei das Interesse am Desktop-GNow eher marginal gewesen. Beibehalten werden solle nur noch die Basis-API für Benachrichtigungen und die Implementation der Web-Notifications. Mit diesem Entscheid wird GNow für Chrome der Boden unter den Füssen weggezogen.

Chromebooks nicht betroffen
Ob Google GNow für den Desktop in anderer Form realisieren wird, ist der Wortmeldung nicht zu entnehmen. Klar ist hingegen, dass Chrome-OS, resp. die Chromebooks nicht von dieser Aenderung betroffen sind. Auf Chrome-OS wird das Notification-Center weiterhin zur Verfügung stehen. Gerade deutschsprachige Anwender dürfte dies interessieren, denn sie profitieren noch nicht vom neuen GNow im «App-Launcher», also dem Panel zum Starten von Chrome-Programmen. Dieses funktioniert nur, wenn die Sprache des Chromebook auf Englisch gestellt wird. Mit deutscher Sprache können immerhin noch einige Now-Karten im Notification-Center abgerufen werden. Wann Google hier nachbessert, ist ebenfalls unklar, das neue GNow wurde bereits im vergangenen April freigegeben.

Bei der deutschen Chromebook Community auf Google+, die mehr als 1200 Mitglieder zählt, löste die Meldung einigen Unmut aus. Die Mitglieder haben nun einen Bug-Report erstellt und rufen ihre Mitstreiter dazu auf, dem Bericht durch Kommentare und Markierungen mehr Gewicht zu verleihen. Beim Abfassen dieses Textes sind es bereits 26 Votanten, die an der weiteren Entwicklung von GNow auf dem Chromebook Interesse bekundigt haben.

Nachbessern mit einer Extension
Wer auf die GNow Benachrichtigungen nicht verzichten mag, kann mit einer kleinen, aber raffinierten Erweiterung nachbessern. Die Extension Android Desktop Notifications wird auf dem Smartphone und auf dem Chrome Browser installiert. Dann kann jede Benachrichtigung, die auf dem Handy erscheint, auch auf dem Desktop angezeigt werden. Die Erweiterung gibt es sogar für Firefox. Die meisten Einstellungen werden auf der Android-Fassung angeboten. Hier kann gewählt werden, welche Desktops berücksichtigt werden und welche Benachrichtigungen (GNow, GMail, Telefon, etc.) versandt werden.

Siehe auch: Tipps und Tricks zu Google Now.

Tipps und Tricks zu Google Now

Google Now heisst so, weil es die gewünschten Informationen liefert, bevor danach gesucht werden muss. Bevor das wirklich klappt, braucht es einige Vorbereitungen. Und die Erkenntnis, dass Google Now kein in allen Teilen fertiges Produkt ist.

Es zeigt an, wie spät es ist, wie das Wetter Morgen wird und möglicherweise auch, wo ich mich gerade hingesetzt habe. Eigentlich nichts, was irgendwie spektakulär wäre. Wer Google Now das erste Mal nutzt, wird kaum Begeisterungssprünge machen, jedenfalls vorerst nicht. Google Now muss während einer gewissen Zeit trainiert werden, will man es gewinnbringend nutzen. Dann aber leistet es erstaunliches! Google Now macht dann Vorschläge für die Reiseroute, die unmittelbar bevorsteht, präsentiert einen vollständigen Fahrplan für Zugreisende und kennt Staus oder Baustellen auf der Autobahn. Es erinnert zudem an die unmittelbar bevorstehenden Termine, damit der Chef wegen der Verspätung nicht sauer wird. Und es sorgt mit einem freundlichen Signalton dafür, dass wir auf dem Heimweg das Brot und dem italienischen Schimmelkäse nicht vergessen.

Genau das ist die Stärke an Google Now (im Folgenden einfach GNow genannt), es «weiss», welche Informationen uns gerade interessieren und zeigt diese schön aufbereitet in kompakten Karten an, ohne dass vorher die Strassenkarte oder der Kalender bemüht werden müssen. Wer in den USA, in England oder in Deutschland lebt, kann sich zudem die Ergebnisse seines Lieblingsteams im Fussball oder Eishockey einblenden lassen!
Und damit bin ich bereits bei einer der ersten Einschränkungen angelangt, mit der wir in der Schweiz noch leben müssen: GNow leistet in Europa längst nicht all das, was es in den USA kann. Hier ist Geduld gefragt, Google liefert Stück für Stück nach, was vermisst wird.

GNow aktivieren

GNow Einstellungen

Google Now aktivieren

Wer den Assistenten nutzen will, sollte als erstes einige wichtige Dinge einstellen. Hierzu wird auf dem Smartphone die Google Suche aufgerufen und dann oben links auf das Hamburger Menu geklickt, das ist das Symbol mit den drei waagrechten Balken. Alternativ kann natürlich auch das GNow-Widget verwendet werden. Nun können unter den Einstellungen die Standorte für Zuhause und für den Arbeitsplatz bestimmt werden. Hier lässt sich auch festlegen, ob man per Auto oder Zug unterwegs ist. Diese Einstellungen sind wichtig, damit GNow prüfen kann, ob der Weg in den Feierabend auch wirklich frei ist!

Und das war schon die halbe Miete! Wer Lust hat, kann unter den Anpassungen noch Sportteams und Aktienkurse heraussuchen. Von jetzt erstellt GNow anhand des Bewegungsprofiles Routenvorschläge, zeigt News basierend auf den Surfgewohnheiten und weist auf ein bevorstehendes Regenwetter hin.

Erinnern – auch beim erreichen bestimmter Orte
Das war eine kleine Startanleitung zu GNow. Wer soweit ist, wird vielleicht immer noch fragen: War’s das? Nein, es geht weiter! Nun soll eine weitere praktische Funktion vorgestellt werden: Die Reminders. Reminders, zu deutsch Erinnerungen können dabei helfen, wichtige Dinge nicht zu vergessen. Ganz passend dazu ist das Icon, über das Erinnerungen erstellt werden können. Es zeigt einen Finger, um den ein Faden gebunden worden ist – so haben’s früher manche Menschen gemacht. Was Reminders tun, ist schnell erklärt: Sie erinnern zu bestimmten Zeiten oder an bestimmten Orten (!) daran, etwas nicht zu vergessen. Katzenfutter kaufen auf dem Heimweg zum Beispiel.

Google Now Reminder

Google Now Reminder erstellen

Auf dem Smartphone sind Reminders schnell erstellt. GNow starten, im Hamburger-Menu «Erinnerungen» wählen und dann einen kurzen Text und einen Zeitpunkt eingeben, an dem man erinnert werden möchte. Alternativ kann auch ein Ort angegeben werden. Die Erinnerung erscheint dann, sobald dieser Ort erreicht ist. Immer vorausgesetzt natürlich, das Smartphone kann den aktuellen Standort bestimmen (GPS Antenne aktivieren). Das schöne daran: Die Erinnerung erscheint auch auf allen anderen Geräten, auf denen man mit demselbe Google-Konto eingeloggt ist. Ja, auch auf dem Chrome Browser. Mit einer bedauernswerten Ausnahme: Wer Chrome auf einem Linux Rechner verwendet, hat Pech gehabt. Die Entwickler haben alle GNow Karten wegen eines Problems gesperrt.

Ganz ähnlich können im Chrome Browser Erinnerungen erstellt werden, hierzulande muss man sich jedoch mit einem kleinen Trick behelfen. Zuerst wird im Browser folgende Adresse eingegeben: www.google.com/?hl=en. Damit sollte eine englische Fassung der Suchmaschine zu sehen sein. Und nun muss im Suchfeld nur noch das Schlüssenwort Remind, gefolgt von einer Aufgabenbeschreibung eingetippt werden, schon erscheint der Reminder Dialog: «remind me to Rom erbauen!»

Chrome-Reminder
Reminder in Chrome erstellen

Ja, das Gemisch aus englisch und deutsch sieht nicht wirklich schön aus, auf eine Verbesserung darf aber gehofft werden. Sobald Text und Zeit/Ort stimmen, wird auf «Remind me on Google Now» geklickt, damit ist die Erinnerung, die natürlich auch auf dem Handy zu sehen sein wird, gespeichert.

Apropos: Erinnerungen lassen sich auch mit Google Keep erstellen, der hauseigenen Notizenverwaltung. Und mit dem neuen Mail Client «Inbox»

GNow und der Kalender
Wie sieht es mit Terminen aus? Dafür bietet Google einen Online-Kalender, der via Google Now Alarm schlägt, wenn wir gerade dabei sind, ein alles entscheidendes Date zu vergessen. Damit Ereignisse aus dem Kalender in Google Now abgezeigt werden, muss weiter nichts getan werden, ausser den Termin eintragen natürlich. Anhand der Erinnerung zeigt Google Now dann rechtzeitig eine Karte an. Auch hier wieder auf allen Geräten, die Google Now unterstützen. In diesem Zusammenhang mag eine Einstellung nützlich sein, die im Moment nur als Experiment zur Verfügung steht. Klicken Sie zuerst auf das Zahnrad-Symbol oben rechts im Kalender-Fenster und dann auf «Google Labs». Aktivieren Sie nun die Option «Unaufdringliche Benachrichtigungen». Damit wird verhindert, dass anstehende Termine auf dem Desktop mit einem Popup-Fenster angezeigt werden. Stattdessen erscheint analog zu GNow ein Hinweis im Benachrichtigungsfenster.

GNow hört auf’s Kommando
Kommen wir noch einmal zu den Remindern zurück: Diese können auf dem Smartphone auch mit einem Sprachkommando erstellt werden. Dazu muss nur das Erkennen des «Ok, Google» Sprachkommandos aktiviert sein. Wer jetzt freundlich «Ok, Google» sagt, sieht auf dem Bildschirm ein Mikrofon und die Aufforderung «Jetzt sprechen». Nun kann beispielsweise mit «Erinnere mich, Brot und Milch zu kaufen» eine entsprechende Erinnerung erstellen. Und das ist nicht das einzige Kommando, das GNow versteht, hier sind einige weitere:

«Erstelle einen Termin» (Erstellt einen Termin)
«Öffne sbb.ch» (Öffnet eine gegebene Webseite)
«Navigiere zu Bahnhofplatz, Burgdorf» (Startet die Navigation)
«Spiele Enya» (Spielt angegebene Titel in Google Music)
«EMail an Lucius Seneca» E-Mail erstellen

Viele weitere Beispiele gibt es unter den folgenden Links:

30 nützliche Sprachbefehle für Google Now
Sprachsuche und Bedienung mit «Ok, Google»

Google Now auf dem Chromebook
Wer GNow auf einem Chromebook nutzen will, muss bis auf weiteres mit einigen Einschränkungen leben, zumindest, wenn das Gerät in Europa verwendet wird und die Sprache, resp. Ländereinstellung nicht auf US-Englisch gesetzt ist. In diesem Fall zeigt GNow nur die allerwichtigsten Karten: Wetter, Erinnerungen und Routen. Die Karten sind im Status-Balken unten rechts neben der Zeitanzeige hinterlegt. Eine Zahl gibt an, wieviele neue Karten darauf warten, abgerufen zu werden. Um den Kartenstapel zu sehen, muss auf die Zahl geklicht werden, wer es schneller haben will, wählt die Tastenkombination Alt+Ctrl+N.

GNow im App Launcher
Google Now im Chromebook App Launcher
(Foto: Google)

US-Bürger habe es etwas komfortabler, sie sehen wesentlich mehr Karten im sogenannten App Launcher, in diesem werden die verfügbaren Apps und GNow gemeinsam angezeigt. GNow für den App Launcher urde schon Mitte April für die stabile Version von chrome OS angekündigt. Es dürfte also nicht mehr allzu lange dauern, bis auch deutschsprachige Chromebook Kunden in den Genuss der neuen Funktionen kommen werden.