14 Jahre @SolNet

Sicherheit im Netz ist zu einem Dauerthema geworden. Wie können Server und wichtige Infrastrukturen, aber auch der persönliche PC zuhause besser geschützt werden? Ein wichtiger Aspekt ist gewiss der, das Thema Sicherheit nie aus den Augen zu verlieren. Sich also regelmässig zu fragen, ob alles getan wurde, um Sicherheit zu gewährleisten. Und jede Veränderung sicherheitstechnisch zu überdenken.

Im Bereich Webserver hat es im vergangenen Jahr einige Verbesserungen in diesem Bereich gegeben. Neben sicherem FTP (SFTP) bieten wir auch Webserver Zertifikate an, die einen Zugriff mit HTTPS ermöglichen. Damit ist es Dritten, die Zugriff auf die Übertragung haben, das Mitlesen nicht mehr möglich. Das Ausspähen von Passwörtern oder anderen schützenswerten Daten ist damit unterbunden. Aber, was genau so wichtig ist: Auch das Verändern der Übertragung ist nicht mehr möglich. Diese Dienstleistung bieten wir kostenlos mit Hilfe des Zertifikatdienstes «Let’s Encrypt» an.

Heute sollte jeder Besitzer einer Webseite die verschlüsselte Übertragung unterstützen. Sanften Druck machen seit kurzem die Browser Hersteller. Bereits jetzt zeigen Firefox und Chrome Warnungen an, wenn unverschlüsselte Seiten nach E-Mail Adressen oder Passwörtern fragen. In nächster Zukunft werden diese Warnungen noch prominenter angezeigt werden. Und irgendwann werden Seiten ohne HTTPS, die Formulardaten anfordern, ganz gesperrt sein.
Was bei E-Mail recht ist, sollte bei Webseiten billig sein. Wir scannen jetzt alle Webseiten nach Schadsoftware und informieren die Kunden, wenn wir etwas entdecken. In den vergangenen Monaten haben wiederholt «Spambots» Probleme gemacht. Das sind Scripts, die auf einer Webseite durch Schwachstellen eingeschleust werden und dann den Webserver missbrauchen, um SPAM zu versenden. Damit ist nun Schluss!

Eine Software hat mich 2016 viel beschäftigt, es ist ein genialer und multifunktionaler Proxy: HAProxy. Man kann damit verschiedene Protokolle nicht nur umleiten, sondern auch analysieren und verändern. Bei einem HTTP Request beispielsweise ist es möglich, neue Felder im HEAD-Bereich einzufügen oder bestehende zu verändern. HAProxy kann umleiten verteilen und – wichtig für die Sicherheit – abstrahieren. So können beispielsweise Mailserver hinter den Proxy gestellt werden um diese besser zu schützen.

Das Internet ist mittlerweile omnipräsent, ich bemerke das besonders dann, wenn ich am Morgen auf dem Arbeitsweg in den Zug einsteige. Die Fahrgäste sind mehrheitlich mit ihrem Smartphone beschäftigt. Es ist erstaunlich, wie sich dieses Bild in den vergangenen zehn Jahren verändert hat (das erste IPhone wurde 2007 präsentiert). Als ich um diese Zeit zu pendeln begann, waren Bücher ein beliebter Zeitvertreib beim Reisen. Gut, auch mit dem Smartphone lässt sich sehr bequem ein Tolkien oder Follett lesen.

Smartphones sind schneller, besser und vielseitiger geworden. Nur das Grundprinzip ist dasselbe geblieben: Alle Interaktionen finden auf einem kapazitiven Bildschirm statt. Wird sich das ändern? Ja, es wird. Displays, deren Grösse angepasst werden kann, dürften schon dieses Jahr marktreif werden. Und was passiert dann? Dann wird der «Screen» das Blickfeld noch mehr vereinnahmen… Und dann, da bin ich als Softwareentwickler sicher, werden Gesten selbst dann erkannt, wenn sie nicht direkt auf dem Display stattfinden. Wenn Sie also auf der Strasse auf jemanden aufmerksam werden, der eine Pantomime aufzuführen scheint, dann seien Sie unbesorgt, er liest nur seine E-Mails!

Hirz bewirbt Joghurt mit Alphornklängen

Hirz Ohyo Werbung
Hirz «Ohyo» Werbespot (Screenshot: www.hirz.ch)

COOP, TGV Lyria, Singapore Air und Switzerland Cheese Marketing AG. Sie alle nutzen das Alphorn als Werbesujet, oder taten es in der Vergangenheit. Und nun gesellt sich auch der Joghurthersteller Hirz dazu. Mit einer umfangreichen Werbekampagne wird derzeit die neue Joghurtlinie «Ohyo» beworben. Als Werbeträgerin konnte die bekannte Alphornbläserin Eliane Burki gewonnen werden. In einer blühenden Bilderbuchlandschaft auf einer Alp geniesst sie das neue Joghurt, dann sind plötzlich Alphornklänge im Hintergrund zu hören. Es versteht sich von selbst, dass die Virtuosin im nächsten Augenblick selbst ein paar Töne auf dem Hirteninstrument spielt.

«Tell war kein Österreicher»

In den drei ersten Jahren nach der Fusion konnte sich Radio Tell erfolgreich als volkstümlicher Spartensender etablieren. Nun soll der Musikstil in kleinen Schritten erweitert werden.

Radio Tell, das ist der Spartensender der ausschliesslich Schweizer Volksmusik im Programm hat: Jodellieder, Blasmusik, Ländler und Alphornklänge. Gemäss Alex Dal Farra von DMD2 ist dies eine schmale Sparte. Dennoch schalten Tag für Tag 35’000 bis 40’000 Hörer zu. Das ist ein beachtlicher Wert! Vor allem wenn man bedenkt, dass Radio Tell mit einem minimalen Budget auskommen muss, das Werbung kaum erlaubt. Um die Bekanntheit zu erhöhen, setzt der Sender deshalb auf die Präsenz bei volkstümlichen Veranstaltungen wie Jodlerfesten oder Blasmusiktreffen. Dort sollen für den Trägerverein, der Geld für den Sendebetrieb sammelt, neue Mitglieder gewonnen werden. 350 Mitglieder zählt der Verein zurzeit, im vergangenen Jahr konnten 66’000 Franken an Spenden eingenommen werden. 85% dieser Spendengelder werden für den Betrieb von Radio Tell eingesetzt.

George und Oesch’s die Dritten
An der letzten Mitgliederversammlung des Trägervereines kündigte Alex Dal Farra eine wichtige Neurung an: Der Musikstil des Senders soll in kleinen Schritten erweitert werden, der Radiomacher sprach von «homöopathischen» Dosen. Und er nannte einige Beispiele: Der urtümlichen Volksmusik Nahestehende wie Oesch’s die Dritten oder George («Hie bini deheim») könnten das bestehende Musikprogramm ergänzen, um damit neue Hörer zu gewinnen. Es ist den Verantwortlichen bewusst, dass dies eine Gratwanderung ist, denn die bestehenden Hörer sollen durch die Öffnung nicht vergrämt werden.

Eine klare Grenze
Bei den 42 Stimmberechtigten kam der Vorschlag mehrheitlich gut an, zumal Alex Dal Farra eine klare Grenze zog: Alpenländische Volksmusik aus dem Ausland wird auch weiterhin nicht auf Radio Tell zu hören sein. «Tell war kein Österreicher», ergänzte der Programmleiter scherzhaft.

Aus einer Fusion entstanden
Radio Tell – Heimatklang der Schweiz, wie der Sender mit ganzem Namen heisst, ist der Zusammenschluss aus zwei Radioprojekten. Am 1. März 2014 fusionierten Radio Heimatklang und Radio Tell zu einem volkstümlichen Sender. Radio Heimatklang hat seine Wurzeln in NEO2, das wiederum auf Radio Emme zurückgeht. Radio Tell hat seine Wurzeln im Buureradio von Toni Brunner, mit der finanziellen Unterstützung durch die Migross nahm der Sender 2012 den Namen «Radio Tell» an. Empfangen werden kann Radio Tell über Satellit, Kabelnetz oder über Swisscom TV. Über DAB+ ist der Sender nur in einigen Regionen zum empfangen. Selbsterständlich steht der Sender via Web oder Android/IOS App zur Verfügung. Infos. www.radiotell.ch.

Ein Wintermorgen in Rüderswil

Rüderswil

Bei eisigen Temparaturen ging die Sonne heute Morgen über der Grossmatt auf. Die ersten Strahlen fielen auf das Dorf und verzauberten alles mit einem strahlend weissen Licht, das über den Schneefeldern zu leuchten begann. Und dann, noch im ersten Tageslicht, bildete sich Biecht, so dass die Baumäste aussahen wie leuchtende Kristalle.

Ein schönes Bild bot das Dorf vom Steinberg aus gesehen. Über der Schneelandschaft strahlt ein blauer, wolkenloser Winterhimmel und das Licht fällt schräg schräg vom Osten auf das Dorf.

«Das isch der Stärn vo Bethlehem»

Als Jesus in einem Stall in Betlehem geboren wurde, da fanden drei geheimnissvolle Weise aus dem Morgenland den Weg zur Krippe. Sie kannten eine alte Überlieferung, die die Ankunft eines grossen Königs prophezeite. Ein leuchtender Stern am Himmel sei das Zeichen seiner Ankunft. Auf diese biblische Erzählung im Matthäus-Evangelium geht das Sternsingen zurück. Kinder gehen am 6. Januar von Türe zu Türe, singen christliche Lieder und bringen Gottes Segen. In dieser Tradition verwurzelt ist auch das Sternsingen Langnau. Seit 20 Jahren singen Kinder und Erwachsene am Dreikönigstag an über 100 Stationen in Langnau und Umgebung und halten damit eine schöne alte Tradition am Leben.

Sternsingen

Heuer traten die Sternsängerinnen und Sternsänger erstmals auch in Zollbrück auf. Ab dem späten Nachmittag besuchten sie das Dändlikerhaus in Ranflüh und das Dahlia in Zollbrück. Weitere Auftritte gab es auf dem Parkplatz vor dem Restaurant zur Brücke und auf dem Vorplatz des Restaurant Sternen. Um 17.30 Uhr trafen die Sternsänger vor dem «Pintli» ein, zahlreiche Besucher erwarteten sie dort schon. Die Kinder stellten Laternen auf und bald entstand eine Atmosphäre, die so still wie auch feierlich war. Und dann erklang ein altes, vertrautes Weihnachtslied durch die Winternacht:

«Das isch der Stärn vo Bethlehem. Mached euch uuf u folged däm.
Es isch der aller schönschti Stärn. Chömed ihr Lüt vo nah und färn.»

Berner Baudenkmäler per Mausklick ansehen

«Baudenkmäler begleiten und prägen uns im Alltag. Sie sind die baulichen, authentischen Zeugnisse unserer Geschichte und Kultur.» So steht es auf der Homepage der Berner Denkmalpflege. Das Amt erforscht und dokumentiert das reiche bauliche Erbe des Bernerlandes. Und es berät Private und öffentlich-rechtliche Körperschaften bei baulichen Veränderungen und Erneuerungen. Im Internet können alle katalogisierten Objekte mit Bild und Beschreibung abgerufen werden: Bauinventar online.

Emmentaler BrunnenAuch Brunnen gehören zum Inventar (Bild: Denkmalpflege Bern)

Viele der verwendeten Fotos auf den Datenblättern sind älteren Datums, das macht sie interessant. Denn sie geben Auskunft darüber, wie Gebäude noch vor wenigen Jahrzehnten ausgesehen haben. Ein Beispiel ist das Handwerkerhaus in Affoltern, das 2016 vollständig renoviert wurde. Auf der alten Fotografie ist noch ein baufälliges, wenig gepflegtes Gebäude zu sehen, dem der Zahn der Zeit zugesetzt hat.

Erzählt werden glückliche Geschichten wie die des Gärbi Spychers in Zollbrück, der kurz davor war, einzustürzen. Dann wurde er aufgekauft und in Thunstetten neu aufgebaut.

Sprüche

Die Strafe zieht das Brett weg,
auf dem die kleine Nachlässigkeit sitzt…

E offeni Türe

Brennende KerzeD Wiehnachtszyt isch da, die heilige Nacht isch ganz nach zu üs Mönsche häre cho. Ds Fescht vo de letschte Tage vom Jahr, wo erfüllt isch mit so vilne Erinnerige. Es heisst o, dass i dere Zyt bsungeri Sache passiere, dass der Himmel u d Ärde sich berüehre. U dass d Ängel ganz nach bi üs Mönsche möchte sy. So wie denn z Betlehem uf der nächtliche Weid unger em Stärnehimmel, wo Ängel für d Hirte gsunge hei. «Heid kein Angscht» hei si zu de Hirte gseit, wo die vom Liecht u Glanz vo de himmlische Wäse si blängt gsy. Ängel u Mönsche si sich begägnet i dere Nacht voll Wunder, u dermit Wäse us zwene Wälte. D Hirte vo dere Wält, d Ängel vo däm Riich wo mir scho so vil dervo hei ghört, wo mir aber mit üsem Sinne u Dänke nie ganz chöi fasse. «Rabbi, säg, wie isch es dert?» hei d Apostel der Jesus meh als einisch gfragt.

Ganz töif uf em Grund vor Seel hei alli Mönsche e fiini, aber doch läbigi Ahnig vo dere verborgene Wält, wo o Jesus üs dervo erzellt het: «Heit Vertroue zu Gott u zu mir», het Jesus einisch gseit, «im Huus vo mim Vater git es vili Wohnige.» Jedem Mönsch isch e Funke vo dere ewige Heimat i ds Härz gleit, e Funke wo nie verglimmt u e Ahnig i üs am Läbe erhaltet. Am Tag, wenn Verpflichtige üsi ganzi Ufmerksamkeit i Aspruch näh. I der Nacht, wenn mir tröime. Der Funke lüchtet u wyst üs der Wäg derthi wo Jesus mit üs möcht zäme sy.

Mängisch isch es, als ob e Türe i die gheimnissvolli Wält e Spalt wyt ufgeit. Villicht grad denn, wenn mir angerne Mönsche chöi hälfe u ir Dankbarkeit es töifs Glücksgfüehl erfahre. Oder wenn mir e schöne Ort uf dere Wält entdecke, e Momänt still wärde u stuune ob all dere Pracht. U derby alles, was süsch um üse ume isch für ne Ougeblick vergässe. Oder wenn e liebe Mönsch üs i d Arme nimmt u seit: «I ha di gärn». Denn lüchtet öppis i üs wo der Blick uf die ewigi Heimat wyt u häll macht. «I ga vorus, zum Euch es Plätzli parat z’mache», het Jesus wyter gseit.

Werum isch sy üs grad itz ir Wiehnachtszyt so nach, die lichterfüllti Wält? Gwüss wil si üs a all die Gschicht us der Bible erinneret. A ds Liecht, d Hirte, e Heerschar vo Ängle u ds Chind i der Chrippe im Stall. U wil mängi schöni Erinnerig us der eigete Chinderzyt dermit uf e eigeti Art verwobe isch. U will Jesus zu üs Mönsche isch cho; är het kennt, was üs verborge isch.

I dene dunkle letschte Tage vom alte Jahr macht ds Hie u Itz e Schritt zrügg i Hingergrund. Macht Platz, dass üse Blick cha wyt wärde für ne angeri Wält.

Etwas mehr Sicherheit

Ab sofort kann dieser Blog mit einer gesicherten Verbindung aufgerufen werden. Die Kommunikation zwischen dem Browser und dem Server wird dann mit mit dem Public/Private Key Verfahren verschlüsselt. Es ist somit niemandem mehr möglich, den Inhalt der Seiten zwischen den beiden Endpunkten mitzulesen. Verwendet wird dazu ein Zertifikat von Let’s Encrypt, einer Initiative mit dem Ziel, alle Webseiten im Internet zu chiffrieren!

Warum verschlüsseln? Die Gründe sind vielfältig. Ganz allgemein gilt, dass niemand wissen muss, welche Seiten Sie abrufen – selbst wenn sie so harmlos sind wie gerade diese hier :-) Und dann gibt es Formulare, auf denen persönliche Daten oder gar Passwörter übermitteln werden. Spätestens hier wird die Vorsichtsmassnahme verständlich. Zudem wird nicht nur die Seite selbst, sondern auch der sogenannte HTTP Header kodiert, dieser kann einiges über den Benutzer verraten, etwa über die verwendeten Browser Cookies.

Es Gschänkli us em Ämmitau

Die Zeit der Weihnachtsmärkte ist wieder gekommen. Landauf und landab werben sie mit auserlesenem Kunsthandwerk, mit Apfelpunsch und Glühwein. Und ganz allgemein mit einer festlichen, weihnachtlichen Stimmung. Da erklingen vertraute Weihnachtslieder, vorgetragen von der Musikgesellschaft, die Kinder werden zum Kerzenziehen eingeladen, knisternde Flammen in einer Feuerschale spenden Wärme. Der Verfasser dieses Blogs schlendert gerne über Weihnachtsmärkte, der Leser wird’s wohl bemerkt haben! Aber, hin und wieder ist es doch auch praktisch, wenn man ein Geschenk bequem von zuhause aus bestellen kann. Deshalb möchte ich dieses Jahr einen besonderen Online Shop vorstellen, der erst vor wenigen Wochen online ging: Der Emmentalshop:

Emmental Shop
Emmental Shop (Screenshot)

Der von der Langnauer Firma Herrmann Druck ins Leben gerufene Shop wartet mit einigen Besonderheiten auf. Allem voran natürlich mit einem grossen Sortiment an Emmentaler Spezialitäten. Aber auch mit einem interessanten Konzept für Anbieter. Diese können als Verkäufer ihre Artikel einstellen und bezahlen erst dann eine Gebühr, wenn sie tatsächlich etwas verkauft haben. Pauschale Shop-Gebühren gibt es also nicht! Für Bekanntheit des Shops sorgt Hermann Druck selbst mit regelmässiger Werbung in der Wochen-Zeitung.

Passend zur Jahreszeit gibt es eine Rubrik «Geschenkideen » Weihnachten», rund 130 Artikel werden hier angeboten, darunter typische Emmentaler Spezialitäten wie der Bärner Burechorb oder feine «Eggiwilerli». Zu entdecken gibt es ferner Kunsthandwerk aus Holz, Spiele für Kinder, handgefertigte Umhängetaschen, Bücher und noch einiges mehr.